
Der Antrieb - Elektromotor und Getriebe - befindet sich oben. Die zwei Ringe hängen an ihrem Antriebsrad. Je zwei Führungs- räder halten weiter unten die Ringe seitlich in ihrer Position. Die Ringe drehen sich gegenläufig mit unterschiedlicher Ge- schwindigkeit. Die beiden an den Ringen montierten Schieber stossen die Holz- kugeln hoch. Weil die Schieber im oberen Teil des Objektes an die Getriebewellen und -räder stossen würden, musste ich sie beweglich bauen, damit sie nach unten wegklappen können.
Das Klangobjekt Ringe sollte eigentlich frei hängen, kann aber auch stehen. Die Zeitschaltuhr ermöglicht einen automatischen Betrieb.


Vor einiger Zeit entstand in mir der Wunsch, einen Antrieb zu bauen, der nicht nur Räder enthält, sondern auch Ringe. Ein Ring sollte sich langsam drehen und als antreibende Kraft wirken.
Ein sich drehender, hängender Ring kann keine grossen Kräfte übertragen und so war es naheliegend, kleine Holzkugeln zu bewegen. Die Kugeln werden auf einer Kreisbahn nach oben geschoben und rollen auf der selben Kreisbahn über Klangstäbe wieder nach unten, auf der anderen Seite wieder etwas hinauf, wieder hinunter... Bis die Kugeln keinen Schwung mehr haben und am tiefsten Punkt auf den Klangstäben liegenbleiben.